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                                                                                                                           Tourismus

Die Republik Aserbaidschan, die Ende des 20. Jahrhunderts ihre Unabhängigkeit wiedererlangte, verfolgt eine Politik der Erhaltung der kulturellen Schichten, die zum materiellen und kulturellen Erbe Aserbaidschans beigetragen haben, basierend auf den Traditionen der Toleranz. "Deutsche Seiten der Geschichte Aserbaidschans" wurden nicht aus dem Rampenlicht gerissen. Die deutschen Denkmäler des Landes werden restauriert und geschützt, und die Maßnahmen zum Schutz der deutschen Schichten sind ein klares Beispiel für die Politik der Toleranz und des Multikulturalismus, die die Führung des Landes verfolgt. Das am 30. August 2016 vom Präsidenten der Republik Aserbaidschan, Ilham Aliyev,
unterzeichnete Dekret "Zum 200. Jahrestag des Baus deutscher Siedlungen im Südkaukasus" bestätigt diese Realität. Die Geschichte der deutschen Schichten, die das materielle und kulturelle Erbe Aserbaidschans geprägt haben, begann in den ersten dreißiger Jahren des 19. Jahrhunderts mit den deutschen Kolonisten, die vom Königreich Württemberg in die Länder Aserbaidschans zogen. Nach der Gründung der Kolonien Helenendorf in Gändschä und Annenfeld in Shamkir, die im Jahr 1819 entstanden, wurden im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert in Shamkir und in seiner Umgebung infolge der interkolonialen Migration im Südkaukasus neue „Baby“ –Kolonien entstanden. Im 1888 die unabhängige Besiedlung von Georgievsk im Seyfali-Gebiet von Shamkir, im 1902 Alekseyevka in der Provinz Yelizavetpol (heutige Hasan-su-Dorf in der Region Gazakh), im 1905 im Irmashli-Dorf von Shamkir, Ejgenfeld oder Eigenfeld, im 1908 Yelizavetinka (heutige Agstafa). Im Sommer 1911 wurde Grünfeld oder Grünenfeld auf dem Gebiet von Agstafa, im 1912 in der Nähe des Flusses Agstafa - Traubenfeld (heutige Tovuz) gebaut. Deutsche Kolonisten brachten Infrastrukturprojekte ins Land. Teil dieser Projekte waren Schulen, Kirchen und Weingüter, die in den Kolonien gebaut wurden, von Siemens in Gadabay gebaute Kupferminen, Telefon- und Telegraphenleitungen, Eisenbahnen und Brücken. Obwohl die Entwicklung der Weinbau- und Weinindustrie in Aserbaidschan nach den Brüdern Forer und Hummel benannt ist, produzierte jede deutsche Familie im späten 19. Jahrhundert 1.000 bis 1.500 Eimer Wein pro Jahr. Unter jedem Haus im Keller befanden sich große Weinfässer, und die Entwicklung der Weinherstellung wurde für die Kolonisten zu einer Lebensweise. Deutsche Häuser, die in Shamkir, Göygöl, Gändschä, Gadabay, Tovuz, Agstafa und Gazakh geschützt sind, spiegeln die deutschen Seiten der aserbaidschanischen Geschichte wider.

Die Schulen in den Kolonien waren immer unter der Aufmerksamkeit. Im 1842 wurde in Helenendorf das erste Schulgebäude errichtet. Obwohl die meisten

Kolonisten im Südkaukasus sektiererische Separatisten waren, versuchten die lutherischen Lehren, sie zur Kirche zu konvertieren.

Die Johanneskirche wurde im 1857 in der Kolonie Helelnendorf erbaut. Die Kirchen in Annenfeld, Gändschä und Gadabay wurden im 1909 erbaut. Und die Denkmäler bereicherten die soziokulturellen Schichten Aserbaidschans mit
multikulturellen Werten.

Das historisch tolerante Umfeld in Aserbaidschan hat für deutsche Kolonisten ein günstiges Umfeld geschaffen, um in kurzer Zeit eine tiefe Kommunikation mit
dem aserbaidschanischen Volk herzustellen.

Die Bewahrung des materiellen und kulturellen Erbes der Deutschen, die während des Großen Vaterländischen Krieges gewaltsam vertrieben wurden, durch unser Volk ist ein klares Beispiel für die tiefen Wurzeln dieser Kommunikation.

Der gegenseitige Respekt und die gegenseitige Wertschätzung der nationalen Werte sind das Hauptmerkmal, das die kulturellen Beziehungen zwischen den aserbaidschanischen und den deutschen Völkern kennzeichnet.

Um diese kulturellen Bindungen zu bewahren, wäre es zweckmäßig, den Kulturtourismus auf den Eisenbahnkarten von Shamkir, Göygöl, Gändschä, Gadabay, Tovuz, Agstafa und Gazakh zu entwickeln.

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